Was ist ein Hybridfahrzeug?
Ein Hybridfahrzeug ist ein Auto oder anderes Kraftfahrzeug, das über mindestens einen Elektromotor und einen Kraftstoffmotor verfügt, die beide als Antriebe fungieren. Diese Bauart gilt gegenwärtig (Stand: 2011) als am besten handhabbare Lösung im Bereich der alternativen Antriebe, weil die rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge noch nicht über genügend große Reichweiten verfügen.
Vorteile und Varianten des Hybridantriebs
Ein Hybridfahrzeug ist per se umweltfreundlich, weil mit dem Elektromotor enorm viel Energie gespart wird, es hat jedoch noch eine Reihe weiterer Vorzüge. Elektromotoren sind auch durchzugsstärker als Verbrennungsmotoren, vor allem entfalten sie ihr Drehmoment aus dem Stand. Sehr schnelle Rennwagen und einige der stärksten Lkw der Welt sind daher mit Elektromotoren ausgestattet, ein Lkw muss allerdings stets als Hybridfahrzeug gebaut werden, weil sonst die Reichweite nicht ausreichend wäre. Auch schnelle Rennautos auf Elektromotorenbasis bleiben bislang wegen der Reichweite im experimentellen Bereich. Hybridantriebe gibt es in unterschiedlichsten Varianten. In Serienfahrzeugen werden sie schon länger eingesetzt, weil sie effizient und sparsam sind, gleichzeitig steigern sie die Leistung im niedrigen Drehzahlbereich.
Hybridantriebe von Fisker Automotive – gefördert von ThomasLloyd
Die Firma Fisker Automotive Inc. ist ein Joint Venture von Fisker Coachbuild und Quantum Technologies, Letzterer ist auf alternative Antriebe spezialisiert. Das erste Hybridfahrzeug von Fisker Automotive, der Fisker Karma, wurde im Jahr 2008 auf der Detroiter Autoshow vorgestellt. Chef der Firma ist der Däne Henrik Fisker, ein Designer, der unter anderem am BMW 28 und an einigen Aston-Martin-Modellen mitgewirkt hat. Der Karma von Fisker Automotive ist eine Sportlimousine, deren Name auf dem Sanskritwort beruht. Als so genannter Plug-in-Hybrid beschleunigt sie in sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h, wobei die Spitzengeschwindigkeit bei 200 km/h liegt. Das Prinzip des Plug-in-Hybrid bedeutet, dass es für den Elektromotor des Fahrzeugs zwei Aufladeoptionen gibt: Fährt das Auto mit dem Verbrennungsmotor, lädt dieser gleichzeitig die Batterie des Elektromotors. Steht der Wagen in der Garage, lässt sich sein Akku an der Steckdose aufladen. Dies bietet den Vorteil, dass das Fahrzeug über Nacht an einer heimischen Steckdose „auftanken“ kann. Die Fahrt im Stadtverkehr kann dann rein elektrisch erfolgen, bei einer Reichweite bis etwa 80 km. Für längere Strecken bis 600 km steht der Verbrennungsmotor zur Verfügung. Damit hat Fisker Automotive eines der innovativsten Konzepte im Hybrid-Automobilbau realisiert, die Finanzierung kam vornehmlich von ThomasLloyd. Der erste Fisker Karma ging übrigens an den umweltpolitisch sehr engagierten US-Schauspieler an Leonardo DiCaprio.
Umweltfreundliche Geldanlagen mit ThomasLloyd und Fisker Automotive
Auf die Finanzierung alternativer Energieprojekte hat sich die Investment Banking Firma ThomasLloyd spezialisiert. ThomasLloyd finanziert ausschließlich in Cleantech und ist eine Kooperation mit Fisker eingegangen. Das ermöglichte dem Autobauer, noch vor General Motors (GM) ein innovatives Hybridfahrzeug auf den Markt zu bringen. Inzwischen gelten für den Wagen Wartezeiten von über einem Jahr (Stand: August 2011). Ein Sprecher von ThomasLloyd betonte das Potenzial der neuen Technologie. Auch in der Finanzierung der Produktion war Das Unternehmen innovativ, ThomasLloyd vermittelte eine Reihe von Investoren, die in das Projekt investieren.