Hybridautos und herkömmliche Autos im Umweltvergleich

In Sachen Ökologie können konventionelle Antriebssysteme dem Hybridantrieb nicht das Wasser reichen. Zu diesem Ergebnis kam der Verkehrsclub Deutschland. Im Rahmen einer Studie wurden knapp 400 Pkw-Typen in Hinblick auf CO2-Ausstoß sowie weitere Umweltbelastungen (zum Beispiel Lärmbelastung und Luftverschmutzung) analysiert. Wenig überraschend: Die Rangliste wird vom Hybridfahrzeug angeführt. Ein Hybridfahrzeug nutzt nach zwei Antriebstechniken. In der Regel wirken hier Elektromotoren gemeinsam mit Verbrennungsmotoren. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch reduziert. Der Durchschnittsverbrauch eines Hybridfahrzeug liegt lediglich zwischen 3,8 und 4,5 Liter. Noch sind Hybridfahrzeuge allerdings relativ teuer – der Kompatwagen Toyota Auris Hybrid kostet rund 25.000 Euro. Gebrauchte Hybridfahrzeuge sind ab etwa 10.000 EUR zu haben (Stand: 2011).


Nachhaltigkeit bei Autos heißt: Emissionen reduzieren

Erst im Jahr 2008 einigten sich die Umweltminister der EU darauf, den CO2-Ausstoß neuer Pkws zum Schutze des Klimas signifikant zu senken. Das Gesetz sieht vor, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß bei Personenkraftfahrzeugen sowie bei leichten Nutzfahrzeugen bis zum Jahr 2015 auf 125 g/km zu reduzieren. Im Jahr 2020 soll dieser Durchschnitt bei lediglich 95 g/km liegen. Bedenkt man, dass der aktuelle Durchschnittswert bei etwa 151 g/km liegt und im Jahr 2004 163 g/km betrug, stellt sich berechtigterweise die Frage, inwiefern dieses Ziel noch realistisch ist. Ursprünglich wollten die EU-Minister den durchschnittlichen CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2012 sogar auf 120 g/km minimiert sehen – ein schier unmögliches Unterfangen.

Dabei ist es ja nicht so, als ob die notwendige Technologie nicht bereits verfügbar wäre. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Modellen, die die vorgeschriebenen Grenzwerte teils sogar deutlich unterschreiten. Hierzu gehören unter anderem der Smart Fortwo (86 g/km), der VW Polo 1.2 TDI Blue Motion (87 g/km) und das Hybridfahrzeug Lexus CT 200 h. Ganz oben auf dieser Umweltliste stehen Fahrzeuge, die sowohl unter dem Aspekt der Schadstoff- wie auch Lärmemissionen, überdurchschnittlich gute Werte erzielen konnten. Mit Ernüchterung stellte der Autoclub fest, dass sich lediglich ein deutsches Fahrzeug unter den zehn besten Öko-Autos platzieren konnte – der VW Polo 1.2 TDI Blue Motion (Platz 7). Insbesondere japanische Automobilhersteller verzeichnen die größten ökologischen Fortschritte. In den Top Ten sind sieben japanische Hybridfahrzeuge vertreten.

Hybridfahrzeug der Extraklasse von Fisker Automotive

Der Finanzdienstleister ThomasLloyd investiert auch in den wachsenden Markt der Hybridfahrzeuge: nämlich die Elektroautos des Sportwagenherstellers Fisker Automotive. Aus diesem Projekt soll der schnellste Sportwagen mit Elektroantrieb hervorgehen (403 PS). Der Karma soll in nur 6 Sekunden von 0 km/h auf 100 km/h beschleunigen können. Die ersten 80 km können elektrisch, also emissionsfrei zurückgelegt werden. Der Preis soll bei etwa 90.000 EUR liegen. Ein Teil der Kosten für das Fisker Auomotive Projekt werden von ThomasLloyd getragen.

ThomasLloyd, eines der führenden Unternehmen im Bereich Investment Banking, hat zudem eine Partnerschaft mit dem Deutsches CleanTech Institut (DCTI) beschlossen. Dabei geht es darum, das Bewusstsein im Zusammenhang mit sauberen Technologien zu fördern. Dies gilt insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien. Unter den Global Playern ist ThomasLloyd das erste und größte Finanzinstitut, welches sich ausschließlich den Themen erneuerbare Energien und saubere Technologien widmet. Durch die Kooperation mit ThomasLloyd, kann DCTI sein Beratungs- und Finanzierungsportefeuille erweitern. ThomasLloyd kann im Gegenzug seine Marktpräsenz im Clean-Tech Bereich weiter stärken.

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