Ein Überblick über die verschiedenen Typen von Hybridantrieben

Das Finanzunternehmen ThomasLloyd erhöht mit seinem Investitionsprojekt – dem Hybridfahrzeug Fisker Karma – den Druck auf Porsche und die sonstige Konkurrenz. Die eingesetzte Technologie zeigt, dass es inzwischen zahlreiche Typen von Hybridantrieben auf dem Markt vorzufinden gibt. Grundsätzlich wird der Hybridantrieb in drei Arten unterteilt – in den seriellen, parallelen und den gemischten Hybrid. Unterschiede verzeichnen die Arten vor allem in Hinsicht auf die Lage des Verbrennungsmotors und der E-Maschine. Fisker Automotive nutzt in dem Hybridfahrzeug, in das ThomasLloyd investiert, gleich alle Varianten von Hybridmotoren.




Welcher Antriebstyp ist der Richtige für ein Hybridfahrzeug?

Beim seriellen Hybridantrieb sind der Verbrennungsmotor und die E-Maschine seitlich zueinander angebracht. Dabei wird vom Verbrennungsmotor ein Generator angetrieben, der die Energie an eine Batterie oder direkt an die E-Maschine weiterleitet. Über eine mechanische Verbindung wird die Antriebsachse vom Elektromotor angetrieben. Vorteilhaft bei dieser Hybridart: Durch die seitliche Lage des Verbrennungsmotors ist dieser stets auf einem optimalen Betriebspunkt und kann so absolute Höchstleistungen erbringen. So sind die Emissionen und der Verbrauch sehr gering.

Der Parallel-Hybrid weist einen E-Motor und Elektromotor auf, die zueinander im Antriebsrang parallel angeordnet sind. So können die Kräfte beider Komponenten entweder gemeinsam oder einzeln auf die Antriebsachse wirken und so ebenfalls Top-Leistungen erbracht werden. Je nachdem wie beide Motoren zueinander wirken, unterscheidet man zwischen Drehzahl-, Drehmoment- und Kraftaddition. Dabei müssen die Motoren nicht zwangsläufig beide auf der gleichen Welle arbeiten.

Es existiert bei dem einen oder anderen Hybridfahrzeug, darüber hinaus eine Mischform zwischen seriellem und parallelen Hybridantrieb. Dabei wird die Leistung, die vom Verbrennungsmotor ausgeht, in einen mechanischen und einen elektrischen Zweig unterteilt. Um diese Zweige miteinander zu verbinden und somit sich die Möglichkeit mehrerer Betriebsstrategien aufrecht zu erhalten, wird zumeist ein so genanntes Planetengetriebe eingesetzt.

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