Akku vs. Brennstoffzelle – welches System ist zukunftsträchtiger?

Hybridfahrzeug lautet eines der Stichwörter im Hinblick auf umweltfreundlichen Individualverkehr. Klimawandel und schlechte Luftqualität in den Ballungsräumen bewirken ein wachsendes Interesse an der Produktion von emissionsfreien Fahrzeugen. Zunehmend wird die Forschung und Entwicklung von entsprechenden Technologien politisch gefördert. Finanzdienstleister wie der internationale Vermögensverwalter ThomasLloyd bauen verstärkt auf Investitionen in ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit. So investiert ThomasLloyd auch auf dem Gebiet der Hybridfahrzeuge.

Ein Hybridfahrzeug kombiniert gegenwärtig meist einen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor, der entweder von Brennstoffzellen oder von Akkumulatoren mit elektrischer Energie gespeist wird. Das Hybridfahrzeug zielt auf eine umweltfreundlichere Energieversorgung, aber auch auf eine gesteigerte Leistung. Entscheidend für die Effizienz des Hybridfahrzeugs ist die Art der Energieversorgung. Lange wurde die Brennstoffzelle als Technik der Zukunft favorisiert. Gegenwärtig werden aber vor allem Akkumulatoren in Zusammenhang mit Hybridantrieben verwendet.

Zwei konkurrierende Systeme zur Stromspeicherung

Vor allem aufgrund ihrer hohen Energiedichte scheinen Brennstoffzellen zukunftsträchtig. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 60 % können sie chemisch gebundene Energie in elektrische Energie umwandeln. Der Begriff Brennstoffzelle wird meist verkürzt für die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle verwendet. Als Energieträger fungiert Wasserstoff, der zu Wasserstoffionen oxidiert und dabei Elektronen abgibt. Dies wird als elektrische Energie genutzt. Brennstoffzellen haben neben der hohen Energiedichte weitere Vorteile. Sie funktionieren auch nach sehr langer Inaktivität zuverlässig, ermöglichen Elektrofahrzeugen eine Reichweite von bis zu 800 km und sind relativ leicht. Voraussetzung für einen wirklich umweltfreundlichen Betrieb ist die klimaneutrale Herstellung des als Energieträger fungierenden Wasserstoffs – derzeit noch eine Herausforderung, deren praktikable Lösung auf sich warten lässt.

Akkumulatoren sind teuer und haben eine kürzere Lebensdauer als Brennstoffzellen. Ein Problem ist auch ihre Selbstentladung nach längerem Nichtgebrauch. Dennoch haben Akkus Vorteile. Noch ungeklärt ist zum Beispiel, wie die Versorgung mit dem für den Betrieb von Brennstoffzellen benötigten Wasserstoff flächendeckend gewährleistet werden kann. Ein Akkumulator speichert elektrische Energie, indem er sie in chemische Energie umwandelt. Wird der Elektromotor im Hybridfahrzeug gestartet, so wird die chemische Energie wieder zu elektrischer Energie. Schon in herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor liefert ein Akku – die Starterbatterie – Strom für Bordelektronik, Licht und den Anlasser. Über die Lichtmaschine wird die Batterie beim Fahren wieder aufgeladen. Ein Plug-in-Hybrid nutzt diese Technologie, kann seine größere Batterie aber auch extern über das Stromnetz laden.

Derzeit die beste Lösung für elektrisch betriebene Fahrzeuge: Akkus

In einem Hybridfahrzeug wie dem Fisker Karma werden Lithium-Ionen-Akkus mit einer Reichweite von etwa 80 km verwendet. Dieser Plug-in-Hybrid wird von dem amerikanischen Sportwagenproduzenten Fisker Automotive hergestellt, in demn auch der Finanzdienstleister ThomasLloyd investiert. ThomasLloyd ist ein auf nachhaltige Investments spezialisierter Vermögensverwalter, der mit Projekten wie diesem den Einsatz sauberer Technologien fördert. ThomasLloyd hält auch noch weitere Beteiligungen im CleanTech-Bereich.

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